Porsche Fahrzeug-Identifizierungsnummern  Entschlüsseler
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummern (FIN) der Porsche Fahrzeuge haben jahresabhängig einen unterschiedlichen Aufbau und unterschiedliche Längen.

Die ersten Porsche Fahrgestellnummern bis Modelljahr 1967 sind sechsstellig und haben kein besonderes System zur Ableitung von fahrzeugspezifischen Daten.

Mit dem Modelljahr 1968 wurde die Fahrgestellnummer auf acht Stellen erweitert und ein System integriert, mit dem man Fahrzeugtyp, Modelljahr und Modellvariante erkennen kann.

Mit dem Modelljahr 1969 wurde die Fahrgestellnummer auf 9 Stellen erweitert.
Hiermit kann neben dem Fahrzeugtyp, dem Modelljahr und der Modellvariante zusätzlich auch der eingebaute Motortyp dargestellt werden.

Mit dem Modelljahr 1970 (1970-1979) wurde eine zehnstellige Fahrgestellnummmer eingeführt, bei der die Modellbezeichnung über die ersten 3 Ziffern erkennbar ist.

Mit dem Modelljahr 1980 wurde die zehnstellige Fahrgestellnummer beibehalten, wobei nun das Herstellungswerk anstelle des Karosserietyps enthalten ist.

Ab dem Modelljahr 1981 wurde in Anlehnung an den Technischen Standard DIN ISO-3779 eine weltweite 17-stellige Herstellerkennung (WMI - World Manufacturer Identifier) bei allen Fahrzeugherstellern (WP0 für Porsche) eingeführt.
 
In dem Formular eine 6 bis 10-stellige Porsche Fahrzeug-Identifizierungsnummer eingeben.
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ohne Leerstellen eintragen:  
Beispiel: 9113601023  
Bild Fahrzeug mit der FIN 300003
Porsche 911
Porsche 901 Coupé
Modelljahr 1964
RDW - Ausführung
15. Sep. 1964 / Interne Nr. 9 / Radio Blaupunkt Köln, Nr. 743.002
Motortyp 901 / Motor-Nr. 900109 / 6 Zylinder / 2-Liter / 95 KW / 130 PS / Solex Überlauf-Fallstromvergaser 40 PI
Getriebetyp 902.1 / Getriebenr. 100017 / 5-Gang Schaltgetriebe